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By Miloš Crnjanski

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Neben mir lag noch einer. Wir kamen an verlassenen Dörfern vorbei, da standen einige elende, schrecklich arme, zerlumpte Juden. Da gab es schöne russische Kirchen, feuchte Wälder, die dampften. Und Schmutz gab es. Ein großes Meer von Schmutz. Hunde streunten durch die Dörfer, Hunde und elende, schmutzige, getretene Jüdinnen. Mädchen von zwölf Jahren, von zehn Jahren boten sich an. Überall sah man Wagen, jämmerliche Pferde und unendliche, schlammige Wege. Auf den Straßen lagen Verwundete. Am Nachmittag kamen Autos, um uns abzuholen.

Warum berühre ich so zärtlich die Wände ? Wohin gehe ich ; ich habe 31 niemanden in dieser Stadt, und ich weiß den Weg nicht. Warum sehen diese Leute mich so an ? Schau, Süßigkeiten. Nichts wie hin ! Junge Mädchen sitzen da, ausgestattet mit kleinstädtischer Eleganz ; meine Finger zaudern. Messerchen, ihr kleinen silbernen, warum schämt ihr euch meiner Hände ? Ach ja, sie sind aufgewachsen im Schmutz, der nicht abgeht, und die krummen, abgebrochenen Fingernägel erschrecken euch. Die etwas leichten, ein wenig verdorbenen Mädchen kichern, und ich lächle.

Mit zitternden Händen zog sie einen Schlüssel heraus und zeigte ihn mir ; sie konnte bis Mitternacht 32 bleiben. Wir gingen durch die Straßen, durch die rotes Laub stöberte. Sie fragte mich, was für Kirchen die Serben hätten, und kniff mich vor Leidenschaft. Sie wollte mit der Kutsche fahren ; ein alter Fiaker nahm uns auf. Sie lag mir an der Brust, entflocht ihr Haar, ihr ach so blondes, liebliches Haar ohne jenen schweren, betäubenden Duft schwarzer Haare in der Dunkelheit. Um uns schlängelten sich die Laternen.

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